Steirische Harmonika

Die steirische Harmonika ist ein traditionelles Instrument, was in letzter Zeit wieder an Bedeutung und Beliebtheit gewonnen hat. Sie findet ihren Ursprung in Slowenien, wo sie hauptsächlich in der Volksmusik zuhause ist.

Das Besondere an der Steirischen ist, dass das Spielen auf ihr sehr einfach zu erlernen ist, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht unbedingt vermutet. Sie besteht aus ungefähr zweieinhalbtausend Einzelteilen und wird heutzutage immer noch zum Großteil von Hand hergestellt. Das sind auch Gründe, warum die guten Stücke nicht so günstig sind.


Was ist eine steirische Harmonika?

Die diatonische Harmonika wurde in Wien erfunden und gehört zu den Ziehharmonikas (Handzuginstrumenten). Sie ist ein wechseltöniges und diatonisches Instrument mit Knopftastatur. 

Sie wird noch in vielen Ländern zum Musizieren von Volksliedern verwendet, unter anderem Slowenien, Österreich, Deutschland (v.a. Bayern), und in zahlreichen anderen Ländern.

Die Beliebtheit des Instruments ist in der letzten Zeit wieder angestiegen und wird sicherlich auch in Zukunft wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Das liegt unter anderem auch daran, dass die steirische Harmonika zu den Musikinstrumenten zählt, welche nicht so schwierig zu erlernen sind. Außerdem gehört sie zu den Instrumenten, mit denen man Musik machen kann, ohne dass noch weitere Instrumente benötigt werden (wie es z.B. auch bei der Akustikgitarre der Fall ist; bei einem Schlagzeug oder einer Bassgitarre hingegen nicht).


Warum wird die sie auch diatonische Harmonika genannt? Was bedeutet „diatonisch“?

Diatonische Tonleiter sind Tonleiter, deren Stufenfolge fünf ganze und zwei große halbe Töne durchläuft. Alle Tonleiter der Dur- und der Moll-Tonarten sind diatonische Tonleiter. Die steirische Harmonika entspricht genau dieser Tonleiterart.


Was ist der Unterschied zwischen einer steirischen Harmonika, einem Akkordeon und einer Ziehharmonika?

Sowohl das Akkordeon als auch die steirische Harmonika sind Ziehharmonikas. „Ziehharmonika“ ist einfach nur der Überbegriff und bedeutet, anders ausgedrückt, „Handzuginstrument“. Handzuginstrumente erzeugen durch Aufziehen und Zudrücken einen Luftstrom, welcher die Durchschlagzungen im Instrument in Schwingungen versetzt. Dadurch entsteht der typische Ziehharmonika-Sound.

Das Akkordeon gibt es im Gegensatz zu der steirischen Harmonika (welche, wie bereits erwähnt, diatonisch=wechseltönig ist) sowohl als diatonisches als auch als gleichtöniges (=chromatisches) Instrument, welches dann wiederum mit Halbtönen aufgebaut ist. Zwischen einer steirischen Harmonika und einem Akkordeon lassen sich außerdem Unterschiede in Ton und Klang feststellen. Einen Unterschied bemerkt man vor allem bei den Bässen der diatonischen Harmonika, welche bemerkbar stärker ausgeprägt sind als die des Akkordeons.

Hier ein Beispiel des steirische Harmonika-Spiels:

Bei Klick auf das Video werden Daten an Youtube übertragen. Nähere Informationen findest Du in der Datenschutzerklärung.

Kauf einer steirischen Harmonika – Infos

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Spielen lernen auf der steirischen Harmonika

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